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Video: Der deutsche Arbeitsmarkt – 2017

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Wie war 2017 für den deutschen Arbeitsmarkt? Entdecken Sie die Trends, die den Markt geprägt haben, in welchen Städten es die größte Stellenanzahl gab, die am meisten nachgefragten Arbeitsprofile und Vermittlungsagenturen, die die meisten Angebote gesammelt haben. Sie finden diese Informationen auch in der Infografik, die wir dank der Daten aus unserem Big Data Tool, Job Market Insights, erstellt haben.

Labour Market Trends in Germany 2017 from JobisJob – Job Market Insights on Vimeo.

Ganzheitliches Employer Branding oder den Spagat zwischen Kommunikation und HR meistern

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Employer Branding_JobisJobUnd auf einmal gab es eine Arbeitgebermarke


Employer Branding beinhaltet den Prozess der Markenbildung in Bezug auf Unternehmen und deren Rolle als Arbeitgeber, und wir warnen vor, das Konzept ist international und auf den ersten Blick leicht schwammig. Im Deutschen hat sich der Begriff „Arbeitgebermarkte“ durchgesetzt, also eigentlich die „Employer Brand“. Weniger häufig wird der passendere aber umständliche Begriff „Arbeitgebermarkenbildung“ gebraucht. Das Konzept Employer Branding wird seit den 90er Jahren verwendet, kommt aus den USA und die meisten Studien zum Thema findet man in englischsprachigen Fach- und Wissenschaftsjournalen. Aber auch hierzulande wächst das allgemeine Interesse und sowohl Wissenschaft als auch Unternehmen und Experten erweitern dessen Bekanntheitsgrad zunehmend.

Wieso ist der Begriff gerade jetzt zum Modethema avanciert?


Zum einen ist das Employer Branding ein Konzept, das aus den USA übergeschwappt ist, wo die Wirtschaft um Top-Absolventen buhlt. Zum anderen knüpft es hierzulande gerade an eine aktuelle Diskussion an: den Fachkräftemangel. Deswegen sei gleich gesagt, auch wenn das Konzept unternehmensübergreifende Vorteile hat, muss nicht jedes Unternehmen sofort an einer ausgefeilten Employer-Branding-Strategie arbeiten. Vor allem nicht, wenn diese nicht authentisch wäre und es (noch) keine Anzeichen dafür gibt, dass in Zukunft geeignete Bewerber ausblieben.

Ein weiter wichtiger Punkt ist, dass das Konzept Employer Branding viele Verwandte und Neider hat. In einem vorherigen Artikel haben wir verwandte Begriffe eingehender definiert. Natürlich ist das Konzept Employer Branding auch nichts vollkommen Neues. Im Personalwesen war man schon immer an loyalen und zufriedenen Mitarbeitern interessiert und die eigene Marke wurde stets nach außen kommuniziert – und um genau diese beiden Aspekte geht es beim Employer Branding.

Was genau ist Employer Branding?


Um den Begriff einzugrenzen, lohnt es sich kurz abzuschwenken und sich den Prozess der Markenbildung vor Augen zu halten. Wichtigster Punkt ist: sich klarzumachen, dass die Marke ein Konstrukt ist, was nie 100 % bestimmt werden kann. Es gibt ein wahrgenommenes, definiertes, analysiertes und ein äußeres Image, aber die eigentliche Marke – ob die des Arbeitgebers oder eines Produktes – wird von allen beteiligten Agenten gleichzeitig bestimmt. Ist die Arbeitgebermarke also dasselbe wie die Unternehmensmarke? Nein, sie sind miteinander verflochten, Zielgruppe der Arbeitgebermarke sind jedoch hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, aktuelle und potentielle Arbeitnehmer. Der Aspekt „Arbeitgeber als Marke“ steht klar im Vordergrund. Ein Beispiel: Die Produkte, die ein Unternehmen herstellt sowie sein Name können ein gutes Image haben, das Unternehmen als Arbeitgeber aber unbeliebt sein. Deswegen sitzt das Employer Branding auch genau zwischen Personalwesen und Marketing, ist aber nicht gleichzusetzen mit Personalmarketing.

Employer Branding ist nicht nur Social Media und Online-Stellenanzeigen


Wichtigster Aspekt ist, dass das Employer Branding ein Konzept ist, welches bei der Umsetzung unternehmensübergreifend integriert und einheitlich durchgeführt werden muss. Es geht um die Arbeitgebermarke und nicht darum, Informationen über das Unternehmen in den Medien zu verbreiten. Die Arbeitgebermarke muss klar definiert werden, sie sollte authentisch sein und strategischen Zielen folgen. Dem Unternehmen muss klar sein, was es potentiellen Arbeitnehmern bieten kann, und analysieren, was diese überhaupt erwarten. Dies beinhaltet Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die Unternehmenskultur, den Standort oder finanzielle Anreize. Die sozialen Medien und Online-Stellenanzeigen sind wichtige Plattformen, um Ihr Arbeitgeberversprechen an die jeweiligen Zielgruppen zu bringen, aber nicht die einzigen. Die Unternehmenswebseite zum Beispiel ist ein weiterer zentraler Punkt, an dem Zielgruppen gefesselt werden müssen. Ebenso sind Karriere-Events, Messen, Videos, Kollaborationen mit anderen Organisationen oder Universitäten Orte, an denen Talente auf Unternehmen aufmerksam werden.