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Recruiting-Trends 2016

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Recruiting-TrendsNeue Trends und Praktiken zur Personalauswahl, die sich im Laufe des Jahres 2016 behaupten werden.

Kaum denkt man, dass man die Antworten kennt, ändern sich die Fragen. Viele Recruitingverfahren scheinen dieser Logik zu folgen. Neben den neuen Methoden der Personalauswahl, die wir vor einiger Zeit vorgestellt haben, tauchen andere Praktiken auf, die von Unternehmen angewendet werden, um das gewünschte Talent zu gewinnen. Einige sind zwar nicht neu, aber sie festigen sich und werden intensiver angewandt.

Neue Recruiting-Methoden und -Trends 2016


Die folgenden Methoden und Trends im Bereich der Personalauswahl haben konkrete Ziele: qualifizierte, motivierte und zur Unternehmenskultur passende Bewerber zu entdecken, und die Fluktuationsrate und die Kosten des Einstellungsverfahrens zu senken.

list_ok Fähigkeiten werden höher gewertet als Berufserfahrung. Dies beruht auf der Annahme, dass Kenntnisse erworben werden können, Talent allerdings nicht. Aus diesem Grund schätzen Unternehmen die Fähigkeiten und die Persönlichkeit des Bewerbers mehr als die Erfahrung oder die akademische Ausbildung. Sie sind dazu bereit, in Schulungen zu investieren, aber sie wollen sichergehen, dass der Bewerber zur Unternehmenskultur passt und dass seine Persönlichkeit mit der Persönlichkeit des Unternehmens kompatibel ist. Bei Google zum Beispiel richtet sich eine der Phasen des Auswahlverfahrens ausschließlich auf die sogenannte Googliness, das heißt, auf die Anpassungsfähigkeit des Bewerbers an die Kultur von Google.

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Die neusten Recruiting-Trends

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Neue Vorgehensweisen und Methoden bei der Auswahl von Bewerbern.

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Das klassische Vorstellungsgespräch wird bald der Vergangenheit angehören. Ja, wirklich! Es sind tausende Artikel in Umlauf, in denen Ihnen Wort für Wort die besten Antworten für ein Vorstellungsgespräch diktiert werden. Verschiedene wissenschaftliche Studien empfehlen, sich in schlichten Farben zu kleiden, Ausdrücke wie „kreativ“, „motiviert“ oder „effizient“ zu vermeiden und den Personalchef mit einem festen Händedruck zu begrüßen. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass das Tragen einer Brille einen intelligenter aussehen lässt und dass Sie, wenn Sie zu dick oder zu dünn sind, fast zum beruflichen Scheitern verurteilt sind.

Letztlich müssen die Personalchefs zu Spitzhacke und Schaufel greifen, um die Persönlichkeit des Bewerbers zu ergründen, denn Kandidaten kleiden sich einer nach dem anderen in dunklem Grau, tragen Brillen und versichern, „sehr motiviert“ für die Arbeitsstelle zu sein. Damit wollen wir nicht sagen, dass es irrelevant ist, Richtlinien für die Vorbereitung eines Vorstellungsgesprächs oder der Fragen, die Ihnen sicherlich gestellt werden, zu vermitteln. Aber jeder Satz im Auswahlverfahren wird zu sehr analysiert und man spekuliert zu viel darüber, wie man sich verhalten und was man antworten sollte, sodass die Personalchefs mittlerweile davon gelangweilt sind, immer wieder auf das gleiche Problem zu stoßen: die Reaktionen der Bewerber sind gehemmt und die Natürlichkeit fehlt vollkommen. So ist es unmöglich, das zu bieten, was die Unternehmen in solchen Momenten am meisten suchen: die persönlichen Werte des Bewerbers.

Laut einer Studie der Agentur Factor Humano, verlieren die berufliche Erfahrung oder der  Lebenslauf für das Unternehmen an Bedeutung beim Anwerben von neuen Talenten. Heute schätzt man vor allem die Einstellung, Ehrlichkeit, Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Kurz gesagt: Wenn Sie weniger Kenntnisse aufweisen, aber vor Leistungswillen nur so übersprudeln, können Sie viele Punkte machen, um die Aufmerksamkeit der Personalchefs  auf sich zu lenken.

DIE ANGESAGTESTEN TECHNIKEN BEI DER PERSONALAUSWAHL

Unternehmen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Ihr reines „Ich“ mittels alternativer Auswahltests herauszufiltern, bei denen Ihre Spontanität (die so etwas wie eine riesige und phosphoreszierende Tür zu Ihren persönlichen Werten und Ihrem logischen Denken ist) getestet wird. Nachfolgend stellen wir einige der immer beliebter werdenden Methoden zur Personalauswahl vor: Einige von ihnen sind auf dem Arbeitsmarkt bereits sehr präsent, und andere befinden sich noch in der Prüfphase, versprechen aber (oder drohen damit) sich zu etablieren.

1.       „Erzählen Sie mir eine Geschichte” (aber kein Lügenmärchen, ja? Wir haben bereits erwähnt, wie wichtig Ehrlichkeit ist). Dieser Test zum Beispiel ist Teil der Auswahlverfahren der Unternehmensberatungsagentur Mc Kinsey & Company, die die Rangliste der Unternehmen mit den härtesten und komplizierten Auswahlverfahren anführt. Zunächst bittet die Person, die das Vorstellungsgespräch führt, dass Sie eine wahre oder erfundene Geschichte erzählen, die mit Führungsqualität, persönlicher Initiative oder anderen Werten, die das Talent und die fachliche Qualität begleiten, zusammenhängt. Einfallsreichtum, Kreativität, Erfindungsgabe…Es gibt so viel, was Sie auf diese Weise zeigen können! Wenn Sie Ratschläge dazu brauchen, wie Sie Ihre Kreativität steigern können, klicken Sie hier.

2.       Antworten auf verblüffende Fragen… Was immer Ihnen einfällt. Es geht darum herauszufinden, wie Ihr Gehirn tickt. ;) Andernfalls würde es keinen Sinn machen, einen Bewerber bei Google zu fragen „Wie viele Kühe es in Kanada gibt“ oder bei Dell zu fragen, „Welches Lied beschreibt Ihre  Arbeitsmoral am besten“. Aber es gibt Fragen, die völlig unsinnig zu sein scheinen. Was würden Sie auf Fragen wie „Wie bekommt man eine Giraffe in einen Kühlschrank“ oder „Würden Sie lieber gegen eine Ente von der Größe eines Pferdes oder gegen 100 Pferde von der Größe einer Ente kämpfen“ antworten? Wir geben zu, dies sind absurde Fragen, aber sie können Ihre Fähigkeit, schwierige Herausforderungen zu bewältigen und konkret zu sein aufzeigen.

3.       Rollenspiel. Für ein paar Minuten (die Ihnen wie Jahrhunderte vorkommen können, wenn der Arbeitgeber sich richtig Mühe gibt) haben Sie einen bestimmten Job und müssen in dieser Rolle eine Reihe Situationen meistern. Zum Beispiel, sind Sie dann Flugbegleiter/in und während des Fluges bekommt ein Passagier (der Personalchef natürlich) eine Panikattacke. Oder Sie sind Sicherheitsbeamter/beamtin in einer Bank und müssen einen Konflikt mit einem verärgerten Kunden lösen. Aber Sie müssen nicht immer in eine Rolle schlüpfen! Manchmal spielt Ihnen lediglich das Unternehmen eine fiktive Situation vor. Schauen Sie sich dazu das Video des Auswahlverfahrens von Heineken  an, und genießen Sie!

4.       Die Gruppe im Fokus. Alle Bewerber, die sich auf eine Stelle beworben haben, sind in einem Raum vereint. Der Personalchef stellt verschiedene Fälle vor, die mit der Ausübung der zu besetzenden Stelle zu tun haben. Dies können Fragen sein, die direkt einem bestimmten Bewerber gestellt, oder die in den Raum geworfen werden. Stellen Sie sich zum Beispiel eine Gruppe von Bewerbern auf die Stelle als Verkaufsangestellter bei Inditex vor, die erklären, wie sie auf einen wütenden Kunden reagieren würden, der darauf besteht, ein Kleidungsstück zurückzugeben. Das Unternehmen kann in diesem Fall ein Team von Beobachtern hinzuziehen, das die Reaktionen und die Beteiligung eines jeden Bewerbers analysiert.

5.       Kaffee und Einstellung. Das Vorstellungsgespräch wird zu einer Veranstaltung oder gar Messe: Die Agentur oder das Personalunternehmen, die üblicherweise diese Art von Initiativen organisieren, vereinen die Personalchefs von verschiedenen Unternehmen und die Bewerber in einem informellen und entspannten Ambiente, bestens geeignet, um Ihre beste Seite zum Vorschein kommen zu lassen.

6.       Neurotechnologie. Die Zukunft? Mit ihrem Projekt Adlove ist die Werbeagentur TBWA aus Istanbul Vorreiter bei der Anwendung von Neurotechnologie bei der Personalauswahl. Sie haben einen Angestellten gesucht, der seine Arbeit liebt, also wendeten sie bei ihren Bewerbern das Elektroenzephalogramm an, um empirisch die Emotion herauszufinden, die Werbung erzeugt. Und mit diesen Ergebnissen wählten sie ihren neuen Angestellten. Aber meiner Meinung nach besteht das Risiko der Neurotechnologie darin, dass diese außer, dass sie das Nervensystem analysiert, zudem auch in der Lage ist, dieses zu beeinflussen: Der Film “Uhrwerk Orange” von Stanley Kubrick spricht diese Bedrohung an, wenn auch auf extreme Weise…Was ist mit Ihnen, glauben Sie an die Möglichkeiten dieses Systems, um jemanden einzustellen?

Viel Glück bei Ihren zukünftigen Vorstellungsgesprächen, aber vor allem anderen…Natürlichkeit!

Anmerkung: Sie sind bestimmt neugierig, die Antwort auf die Frage, wie man eine Giraffe in den Kühlschrank bekommt, zu erfahren, stimmt´s? Wie wir schon gesagt haben, wichtig ist, wie Sie reagieren. Sie können mit Gegenfragen antworten wie: Ist die Giraffe tot? Wie groß ist sie? Welche Größe hat der Kühlschrank? Und nein…wir wissen nicht, wie viele Kühe es in Kanada gibt…, aber Sie können es in Erfahrung bringen…indem Sie bei Google suchen!
Bild von: César Poyatos

Social Media und Jobs – Infografik

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Im Rahmen unserer Social Media Week haben wir Ihnen eine Infografik zu den Themen Social Media Job- und Personalsuche versprochen. Hier nun die besten Tipps für ein erfolgreiches Recruiting und eine gelungene Jobsuche mit Hilfe der sozialen Medien:

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Social Media Recruiting ist nicht schwer

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Social Media Recruiting ist nicht abgehoben oder gar komplex, es ist clever und zeitgemäß. Auch wenn es scheint, als ob die großen Unternehmen den Ton angeben, ist Social Media Recruiting ebenso relevant für den Mittelstand. Dies belegen low-budget Social Recruiting Kampagnen, die durch Esprit und Authentizität viel besser ankommen als so manche kostspielige Produktionen. Das behaupten wir jetzt einfach mal so, Sie können sich aber auch gerne selbst ein Bild davon machen, wie manche Unternehmen, in diesem Fall Twitter, mit wohl wenig Budget aber viel Witz Ihre Arbeitgebermarke im Internet verkaufen:

Neben guten Konzepten gilt es vor allen Dingen die Spielregeln zu beachten. Hier die wichtigsten Tipps für ein erfolgreiches Social Media Recruiting:

list_ok Personalabteilungen sollten nicht zu viel vom Social Media Recruiting erwarten, es dient dazu das Firmen-Netzwerk auszubauen, die Reichweite und den Bekanntheitsgrad zu erweitern, wird aber keine Wunder vollbringen wenn die traditionellen Recruiting-Prozesse nicht geplant und integriert sind.

list_ok Active Sourcing hat rechtliche Rahmenbedingung. Sie müssen genau wissen, was rechtssicher ist und wo Grenzen überschritten werden. Es ist zum Beispiel nicht erlaubt, die Daten von potentiellen Arbeitnehmern ohne deren Erlaubnis aus den sozialen Medien zu kopieren und zu speichern.

list_ok Nicht jeder möchte über die sozialen Medien abgeworben werden, das neue Xing-Profil verfügt dementsprechend nun über den Botton „derzeit kein Interesse an Karriere-Chancen“. Diese Funktion entspricht dem Wunsch einiger Arbeitnehmer und verdeutlicht, dass man es respektieren sollten, wenn ein High-Potential kein Interesse zeigt.

list_ok Neben den seriöseren sozialen Netzwerken wie Xing und LinkedIn, können auch alle anderen sozialen Medien genutzt werden. Deren Potential ist aktuell sogar noch wenig ausgeschöpft, sprich Sie haben derzeit noch die Möglichkeit, eines der wenigen Unternehmen zu sein, dessen Kampagne für Aufregung im Netz sorgt!

Wie rekrutiert man mit den sozialen Medien? 


Da die meisten Unternehmen bereits erfolgreich auf Xing und LinkedIn vertreten sind, widmen wir uns an dieser Stelle den weniger überlaufenden sozialen Medien, auf denen Unternehmen für Ihre Arbeitgebermarke und offene Stellen werben können:

Facebook-Icon Facebook – Facebook bietet inzwischen hervorragende Werbemöglichkeiten, um Ihre Stellenanzeigen oder Arbeitgebermarke an die richtige Zielgruppe zu bringen. Zuallererst sollten Sie jedoch analysieren, ob Ihre Zielgruppe bei Facebook aktiv ist. Ist dies der Fall, kann die Recruiting-Webseite Ihres Unternehmens in das Profil eingebunden werden, Werbeanzeigen können geschaltet, Posts mit Hashtags versehen und Anfragen besonders gut öffentlich beantwortet werden. Facebook zählt zu den informelleren Plattformen, was aber nicht heißt, dass Sie um jeden Preis cool oder jung wirken müssen.

twitter_icon Twitter – Bei Twitter sollten Sie vor allem beachten, nicht ausschließlich Stellenanzeigen zu twittern. Jede offene Vakanz sollte natürlich an Ihre Follower gehen und mit Hashtags versehen werden. Ein Twitter-Account ohne weiter informative Meldungen begeistert aber wenig und verliert schnell an Reiz, Reichweite und Follower.

googleplus-icon Google+  Eines ist sicher, Google+ ist im Kommen! Und da es ein professionelles Ansehen genießt, sollten Sie hier auf jeden Fall für Ihre Karriereseite und Ihre Vorzüge als Arbeitgeber im Allgemeinen veröffentlichen. Fast schon erfrischend ist, dass es bei Google+ (noch) keine offizielle Werbung gibt. Videos und Bilder können in hoher Qualität veröffentlichen werden und es macht Sinn, sich noch vor dem großen Ansturm anzumelden, da Google seine „älteren“ Mitglieder mit besseren Positionen belohnt.

Pinterest-icon Pinterest und Instagram – Da sich bei Pinterest und Instagram Fotos einbinden und verlinken lassen,  können diese auf direkte Art Interessenten fesseln. Da es so viel Nettes anzuschauen gibt, verweilt Ihre Zielgruppe womöglich auch vergleichsweise lange Zeit auf dieser Plattform. Tolle Fotos bekommen besonders viel Aufmerksamkeit, wobei die Verlinkungen Ihre Conversion-Rate in die Höhe schnellen lässt. Einzige Herausforderung hierbei: wirklich visuell überzeugende Bilder zu  erwerben, die Ihre Zielgruppe wirklich gut findet.

304145-youtube-youtube-app-logo Youtube – Bitte Verzichten Sie auf „über-coole“ Aktionen, besonders bei Videos. Gar nicht gut angekommen sind Employer-Branding-Raps. Um den Unterschied zwischen heiklen und sympathischen Videos zu markieren, schauen Sie sich bitte die folgenden drei Beispiele an.

Als Antwort auf zahlreiche Rap-Videos, hat die Agentur Scholz & Friends ein ähnliches Video der „Kuhl & Co KG“ veröffentlicht, und außerdem folgendes Werbevideo für den Zentralverband des Deutschen Handwerks kreiert. Unser Fazit: Zeitlose und authentische Werte und Argumente funktionieren generationsübergreifend am besten.

Top-Tipp: Wenn Sie in mehreren Netzwerken gleichzeitig posten, dann achten Sie auf die Lesbarkeit Ihrer Posts. Die Anzahl der Hashtags kann bei einigen Netzwerk wirken (Twitter) und bei anderen eher weniger ansprechend aussehen.

Bei JobisJob können Jobsuchende über die Funktion „Mein Netzwerk“ Online-Stellenanzeigen mit Ihren sozialen Medien verknüpfen. Dies kann im Geheimen passieren, sodass niemand von diesem Abgleich etwas mitbekommt, und lässt auf einen Blick erkennen, ob Bekannte bei dem jeweiligen Unternehmen arbeiten, dessen Stellenanzeige gerade durchgelesen wird. Natürlich können Stellenanzeigen über die „Mein Netzwerk“-Funktion auch gezielt in den eigenen Profilen veröffentlicht werden.

Social Media Week_JobisJob