Wie werde ich: SEO-Manager?

Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Wie werde ich ...? abgelegt und mit verschlagwortet am von plabram.

Free stock photo of a computer

Das Neueste aus unserer Serie über die heißesten Jobs des 21. Jahrhunderts! Diese Woche steht einer der am stärksten wachsenden Jobs der letzten paar Jahre im Mittelpunkt: Der SEO-Manager (Abkürzung für: Search Engine Optimisation = Suchmaschinenoptimierung).

Als Fachmann für die organische Verbesserung der Rankings bei Suchmaschinen wie zum Beispiel Google, steht ein SEO-Spezialist (oder zumindest ein guter) einem Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, dem Unternehmen „Gehör“ zu verschaffen. Sein Spezialgebiet ist die Suchmaschinenoptimierung, sein Reich das Internet. Darüber hinaus ist der SEO-Manager eine Jobbezeichnung, für die die Nachfrage immer weiter zunimmt; die Anzahl an Jobs, die das Kürzel „SEO“ enthalten, ist von 2008 bis 2013 buchstäblich explodiert und hat sich in den gesamten JobisJob-Ländern verdreifacht (Quelle: JobisJob Trends)

Was bedeutet es, ein SEO-Spezialist zu sein? Wir haben Joan Monplet, den SEO-Fachmann von JobisJob interviewt, um genau das herauszufinden.

So wird man SEO-Manager


Was macht ein SEO-Spezialist?

Laut Joan lässt sich die Arbeit eines SEO-Managers in zwei Bereiche unterteilen: „On-Page“- SEO (auf der Webseite) und „Off-Page“-SEO (außerhalb der Webseite). Beide sollten dasselbe Endziel verfolgen: sicherstellen, dass eine sorgfältig erstellte Webseite jene Kriterien erfüllt, nach denen Suchmaschinen suchen, um die Online-Erkennung zu erhalten, die sie verdient. „On-Page“-SEO bezieht sich auf Techniken, die innerhalb einer Webseite angewendet werden, um zum Beispiel dafür zu sorgen, dass alles schnell und problemlos funktioniert und Sie dieselbe Art von Schlagwörtern verwenden, nach denen Nutzer voraussichtlich suchen. Beim „Off-Page“-SEO geht  es um Techniken, die außerhalb der Haupt-Seite angewandt werden können, wie das Erstellen von Blogs oder das Verstärken von Links mit anderen Mitgliedern der Online-Gemeinschaft.

Für viel Wirbel sorgen oft die sogenannten „Schwarzer Hut“ (black hat) SEO-Techniken, mit denen Suchmaschinen ausgetrickst werden, um bestimmten Webseiten mehr Bedeutung zukommen zu lassen, als sie eigentlich verdienen, aber Joan hält nicht viel davon, denn: „Diese Art von Taktik ist nicht nachhaltig. Letzten Endes ist es einfacher und ethischer, die ehrlichen Mittel zu verwenden und diese langfristig beizubehalten.“

Wie kann man SEO-Spezialist werden?

Auch wenn es ein Job der IT-Branche ist, kommen SEO-Experten laut Joan aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen. „Ich zum Beispiel habe keinen IT-Abschluss, aber das ist in keinster Weise eine Bedingung. SEO-Manager können genauso gut einen Marketing oder Business Hintergrund haben. Es gibt keinen wirklich festgelegten Weg, den Sie, um SEO-Fachmann zu werden, befolgen müssen, es ist eher so, dass der Beruf Sie findet.“ Eines muss aber auf jeden Fall gegeben sein: „Sie müssen über Leidenschaft für die Online-Welt verfügen und mit den Herausforderungen mithalten können, die mit der Branche verbunden sind.“

Wie viele SEO-Spezialisten, lernte Joan die Feinheiten des Berufs, als er in einer anderen Rolle zusammen mit einem erfahreneren Kollegen arbeitete, bevor er schließlich selbst SEO-Spezialist wurde. Auch wenn immer mehr Universitäten und weiterbildende Schulen anfangen, Ausbildungsmöglichkeiten in dieser Disziplin anzubieten, sei der beste Lehrer immer noch die praktische Erfahrung selbst, sagt Joan. „Selbst wenn Sie ein SEO-Einführungslehrbuch von vorne bis hinten auswendig gelernt haben, gibt es nichts besseres, als Ihre Problemlösungs-Fähigkeiten im wirklichen Leben auszuprobieren.“

SEO-Manager_JobisJob

Wie sieht der Job eines SEO-Spezialisten aus?

SEO-Spezialist zu werden fühlt sich laut Joan „manchmal so an, wie im Dunkeln zu arbeiten. Oft gibt es keine direkten offensichtlichen Muster darüber, was funktioniert und was nicht. Es ist  wie wenn man versucht, zu zaubern. Sie müssen mit Ihrer Intuition arbeiten.”

Der Problemlösungs-Aspekt der Arbeit eines SEO-Spezialisten aber ist die schönste Belohnung. “Als SEO-Spezialist zu arbeiten ist wie die Suche nach einer Zauberformel, mit der man ein Unternehmen wachsen lässt. Diese Formel existiert natürlich nicht, aber es macht Spaß, zu versuchen sie zu finden.” Es ist auch ein toller Job für jene unternehmerisch veranlagten Personen, die Herausforderungen mögen, denn “Sie müssen stets die Nase vorn haben”.

Als SEO-Spezialist zu arbeiten, ist nicht die Art von IT-Job für schwache Nerven. Sie sind oft die Hauptanlaufstelle, sowohl wenn das Geschäft gut als auch wenn es schlecht läuft. Das bedeutet, dass Sie über eine endlose Geduld verfügen und in der Lage sein müssen, unter Druck arbeiten zu können. Wenn die Dinge gut laufen, ist die Arbeit “unglaublich befriedigend”. Wir stark an für beide, also sowohl für den SEO-Spezialisten, als auch für das wachsende Geschäft, dem es schließlich gelingt, sich in der Online-Welt Gehör zu verschaffen.

Aktuelle Jobangebote im Bereich SEO-Management:

Wie werde ich: (Big) Data Scientist?

Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Wie werde ich ...? abgelegt und mit , verschlagwortet am von plabram.
dataengineerjobs

Jobs für Data Scientists sind in den letzten Jahren um 1.200% nach oben geschossen.

Mit welchem Job kommt man in einer Bar am leichtesten mit fremden Personen ins Gespräch? Sie werden überrascht sein! Laut Harvard Business Review ist der „attraktivste Job des 21. Jahrhunderts“ doch tatsächlich der des „Data Scientist“.

Deswegen, und aufgrund der Tatsache, dass das Angebot an neuen Stellenausschreibungen für „Daten Ingenieure“  zwischen 2010 und 2013 um etwa 1.200% gestiegen ist, haben wir staunend festgestellt, dass es an der Zeit ist, diesem rasant wachsenden Beruf die Ehre in unserer Rubrik „Wie werde ich…“ zu erweisen.

Die Geschichte von Data Science Jobs


Worum geht es in diesem Beruf? Diese Geschichte kann folglich erzählt werden. Zu einer bestimmten Zeit hatte sich die Nutzung des Internets so weit verbreitet, dass es von Nutzerstatistiken und Inhalten nur so wimmelte. Nach einer Weile aber kam die Überlegung auf, dass das Nebenprodukt Daten wertvolle Informationen über das Nutzerverhalten von Konsumenten bieten könnte. Genau da kamen dann Daten-Jongleure, die Data Scientists, ins Spiel, die damit beauftragt wurden, ein matrixartiges Sammelsurium an Zahlen in eine Schriftform zu übersetzen, mit der auch der Rest der Normalsterblichen etwas anzufangen weiß.

Wie wird man Data Scientist?


Wie genau wird man aber Data Scientist? Wenn Sie relativ neu auf dem Gebiet sind, fahren Sie am besten, wenn Sie erst einmal „Data Engineer“ werden, denn zum ausgewachsenen Data Scientist gehört mindestens ein Doktortitel.

Die Karriere beginnt normalerweise mit einem Abschluss in Informatik. Alles Weitere hängt weitestgehend von Ihnen ab. „Data Engineering ist immer noch ein sehr neues Gebiet“, beteuert Gian Marco, Technischer Direktor von JobisJob, „und man findet immer noch selten fachbezogene Kurse oder Studiengänge. Sie können sich aber viel selbst und auf unkonventionelle Art aneignen, zum Beispiel über Seiten wie Cloudera University, auf denen Sie zertifizierte Online-Kurse zu Big Data Grundlagen, wie MapReduce paradigm und Apache Hadoop Software finden“.

Die Zukunft von Data Engineering Jobs


In welche Richtung bewegt sich Data Engineering? Wie man so schön sagt, Wissen ist Macht, und Macht bedeutet Geld. JobisJob Big Data Spezialist Marc Gonzalez weist darauf hin, dass „die Verkäufe von Amazon blitzartig um fast 3 Milliarden US-Dollar angestiegen sind, nachdem eine sehr einfache Idee umgesetzt wurde, welche darauf basierte, dass den Nutzern Produkte vorgeschlagen wurden, die auch von anderen Personen mit ähnlichen Interessen gekauft worden sind“. Herauszubekommen, wie Menschen in einer Welt agieren, die sie selbst geschaffen haben, ist der beste Weg, um die Bedürfnisse der Verbraucher kennenzulernen, vielleicht sogar noch bevor sie sich selbst über manche Verhaltensweisen im Klaren sind. „Ein neues Produkt sollte erscheinen, um eine Lücke im Markt zu füllen. Wenn wir diese Lücke noch besser identifizieren können, dann…“. Kurzum, Big Data bedeutet auch gleichzeitig big money.

Aber auch außerhalb der freien Wirtschaft werden Möglichkeiten für Big Data Scientists gerade erst entdeckt und es gibt viele Beispiele, bei denen technische Innovationen, oder genauer genommen jede Art von elektronischem Algorithmus, einen wichtigen Beitrag zu einer verbesserten Lebensqualität leisten. Von Verkehrsampeln bis hin zu medizinischen Apps auf Smartphones, Daten sind die Grundlage für ein erfolgreiches Reagieren auf menschliche Zusammenhänge und Notfälle, wenn sie denn richtig interpretiert werden.

Warum ist Data Science so attraktiv?


Abgesehen davon, dass dieser Beruf eine Vielzahl an Karrieremöglichkeiten bietet, was ist eigentlich das beste daran, Data Scientist zu sein? Gonzalez hebt die kreative Seite des Berufs hervor: „Als man mir vor fünf Jahren, noch bevor Data Science richtig los ging, erklärte, dass ich mit einer Maschine und einer Ansammlung von Zahlen, Wissen über unser Leben und Zusammenleben zusammentragen könnte, war ich auf der Stelle Feuer und Flamme“.

Er lobt außerdem das überwältigende Potenzial von Data Science, die Zukunft zu bestimmen. „Von Vorhersagen der Maya-Indianer bis zu Tarotkarten, wir Menschen haben doch schon immer versucht, die Zukunft vorherzusagen. Der Unterschied ist, dass es bisher keine wirkliche wissenschaftliche Grundlage für Vorhersagen gab”.

Für das immerwährende Streben der Menschheit, das Schicksal zu entschlüsseln, scheint nun der Computer ein viel besseres Werkzeug als die Kristallkugel zu sein.

Nach Jobs als Data Engineer suchen

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, dann wollen Sie sicherlich auch wissen, wie man App-Entwickler wird!

 


Wie werde ich: App-Entwickler?

Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Wie werde ich ...? abgelegt und mit , verschlagwortet am von plabram.

Es wurde schon oft gesagt, dass Informations- und Ressourcenfreiheit der Schlüssel zum Wohlstand seien. Um unseren Beitrag zu leisten, wollen wir von JobisJob all unser Wissen mit unseren Nutzern teilen und transparent darlegen, was wir über den aktuellen Arbeitsmarkt wissen.

Im ersten Teil unserer Serie zur Ermittlung der am stärksten wachsenden Berufe stellen wir nun voller Stolz und Enthusiasmus unseren ersten Top-Job, App-Entwickler, vor.

android_App_Entwickler_JobisJobiOS_App_Entwickler_JobisJob

Alle wollen Apps


Von  FT bis Ikea, jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, hat heutzutage eine App. Gar nicht überraschend ist es daher, dass Jobangebote für App-Entwickler in den letzten Jahren signifikant zugenommen haben. Laut JobisJob Datenbank sind Jobbezeichnungen, die das Wort „Android” enthalten, zwischen 2009 und 2012 etwa um ein hundertfaches und Jobbezeichnungen, die das Wort „iOS” enthalten ca. um ein vierhundertfaches angestiegen!

Wie werde ich App-Entwickler


Wie wird man eigentlich App-Entwickler? JobisJob IT-Spezialist und freiberuflicher App-Entwickler, David Cerdan, empfiehlt folgendes: „Man braucht auf jeden Fall Kenntnisse im Programmieren. Auch wenn es vielleicht noch andere Möglichkeiten gibt, ist man auf dem besten Wege, wenn man erst einmal mit einem Informatikstudium anfängt.”

„Sobald man den ersten Schritt in die Informatikwelt gemacht hat, wird man eine Vielzahl von Online- Ressourcen, wie z.B. MOOCs finden, die einem dabei helfen, die eigenen Fertigkeiten auf den Bereich Mobil auszuweiten. Es lohnt sich außerdem, sich bei Coursera und Piazza umzuschauen”.

Java vs. Objective-C


Viele Diskussionen in der Programmierer-Welt drehen sich darum, welche Programmiersprache man lernen sollte: Androids Java oder iOS’ Objective-C? Allgemein gilt, dass beide bestimmte Vorteile haben. Java, die Standardkost für Studenten an der Universität, die erste Erfahrungen sammeln, ist einfach zu lernen. Objective-C dagegen hat eine lukrativere Kundenbasis und bietet einen höher qualifizierten Spielraum. Beide sind sich aber trotzdem ähnlich – „so wie Französisch und Spanisch”, fügt Cerdan hinzu.

Es gibt natürlich auch noch andere Programmiersprachen, aber außer einer Handvoll Nischenspezialisten scheinen Programmierer diese derzeit nicht zu kaufen. Trotz der Versuche von Microsoft und Blackberry, den Markt mit Windows Phone und BB10 Plattformen zu knacken, stellt Cerdan fest, dass „Android und iOS die überwiegende Mehrheit der Mobilfunknutzer anzieht. Somit ist es einleuchtend, dass Programmierer und Unternehmen ihre Bemühungen auf diese beiden Plattformen konzentrieren”.

Ein sehr vorteilhaftes Profil weisen natürlich jene App-Entwickler auf, die beide Sprachen fließend beherrschen! David Cerdan fügt dennoch augenzwinkernd hinzu, dass Arbeitgeber sich aber trotzdem darüber im Klaren sein sollten, dass die Kenntnisse der einen oft auf Kosten der anderen gehen: „Es ist fast unmöglich, beide gleich gut zu beherrschen”.

Unsere Prognose


Apps sind derzeit im Kommen – ist es aber auch möglich, dass die Blase irgendwann platzt? So wie es aussieht jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. „Wir müssen aufhören, bei dem Begriff „Mobil“ nur an Mobiltelefone zu denken”, betont Cerdan. „Mobil“ ist nicht nur ein Objekt, sondern auch eine simple tragbare Verbindungsmöglichkeit. Es ist  Google Glass, es ist iWatch, es ist  Nike+ Fuelband. Wir sprechen über eine Welt mit „Android in Ihrem Kühlschrank”, in der die Mobil-Kultur nahtlos in unseren Alltag integriert ist”. Das Potenzial für daraus entstehende neue Arbeitsplätze ist laut Cerdan „enorm“. „Und in naher Zukunft werden wir eine ganze Armee von  Big Data Consultants  benötigen, um die Zahlen, die die Systeme produzieren, zu bewältigen.”  Aber immer mit der Ruhe. Dies ist ein anderes Thema. Eines, mit dem wir uns in einem zukünftigen Artikel näher beschäftigen werden.

Was genießt Cerdan beim Entwickeln von Apps am meisten? „Es ist vielseitig“, sagt er, und es blitzt auf in seinen Augen. Mit einer minimalen Investition, die ein Entwickler für den Einstieg benötigt, und Informationen, die überall im Web frei zu bekommen sind, hat wohl jeder die Karten selbst in der Hand. Wie möchten Sie Ihre ausspielen?

Nach App-Entwickler-Jobs suchen.