Archiv für den Monat: Januar 2015

Wie man ein Profilbild für Xing und LinkedIn aufnimmt

Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Bewerbungstipps abgelegt und mit , verschlagwortet am von Jeannine.

Sie bekommen keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das Bild auf Ihrem LinkedIn- oder Xing-Profil ist Ihre erste Chance, einen bleibenden Eindruck zu vermitteln. Bevor Sie E-Mails austauschen, telefonische oder persönliche Vorstellungsgespräche vereinbaren, werden Ihre Kontakte Ihr Profilfoto sehen. Und anders als bei Vorstellungsgesprächen kann ein Foto Ihren Charakter nicht verbal verteidigen. Ein professionelles Profilbild ist daher fast genauso wichtig wie das Platzieren von Schlagwörter oder Ihre bisherige berufliche Erfahrung. Ein Personalchef möchte dem Namen ein Gesicht zuordnen und einen Eindruck von Ihrer Person bekommen, bevor der erste Kontakt hergestellt wird. Ihr Foto repräsentiert Sie, wie Sie sind, Ihren Charakter, Ihre Persönlichkeit und Ihr Selbstvertrauen.

Das optimale Profilbild aufnehmen


Ihr Xing-Profil stellt Sie nicht nur als Person dar, sondern vor allem als angehenden Bewerber auf eine Stelle. Denken Sie daran, auch wenn LinkedIn und Xing soziale Netzwerke sind, so sind sie lediglich für berufliche Zwecke. Ihr Profilfoto sollte dies wiederspiegeln. Und wenn Sie keine Zeit und kein Geld haben, um in einen professionellen Fotografen zu investieren, dann können Ihnen diese Tipps dabei helfen, trotzdem ein erstklassiges Profilfoto zu erstellen.

Nehmen Sie ein aktuelles Foto

LinkedIn Profilbildlist_ok Richtig: Nehmen Sie ein aktuelles Foto. Es ist süß, #tbt Fotos von Ihrem Ausflug nach Paris mit Ihren Großeltern auf Instagram zu posten, aber Personalchefs wollen das nicht sehen. Aktualisieren Sie Ihr Profilbild regelmäßig und halten Sie es immer auf dem neuesten Stand.

list_wrong Falsch: Den „kein-Foto-Schatten“ in Ihrem Profilbild zu haben ist keine gute Idee! Personalchefs widmen Profilen mit Fotos mehr Zeit als jenen, die kein Bild haben. Geben Sie Ihrem Namen ein Gesicht, kein Mensch möchte einen Geist einstellen!

Weiterlesen

Facebook at Work: Das neue Intranet für Unternehmen

Dieser Beitrag wurde unter Arbeitsmarkttrends, Artikel abgelegt und mit verschlagwortet am von Lynn.

Financial Times ließ im November 2014 die Bombe platzen: Facebook erweitert sein Portfolio um ein professionelles Netzwerk mit Namen „Facebook at Work“. Eine sehr kuriose Wortwahl, da die Nutzung von Facebook während der Arbeit bekanntlich sehr umstritten ist. Einige Unternehmen halten kleine Pausen im Internet oder bei Facebook für produktionsfördernd. In anderen ist Facebook schlichtweg verboten und nicht aufrufbar. Dies könnte sich jedoch bald ändern, denn Facebook wird in naher Zukunft ein neues Intranet für Unternehmen anbieten, Facebook at Work, von einigen bereits F@W genannt. 

Facebook-at-Work-Intranet-Unternehmen

Was ist Facebook at Work?


Facebook at Work ist ein Intranet für den Computer und mobile Endgeräte, mit denen sich Mitarbeiter untereinander austauschen können. Das Profil bei Facebook at Work kann unabhängig vom normalen Facebook-Profil genutzt werden. Unternehmen müssen Facebook at Work beantragen, bevor Mitarbeiter sich anmelden können.

Wie wird Facebook at Work aussehen?


Facebook at Work wird ziemlich sicher im Corporate Design von Facebook erscheinen, mit Newsfeed, Profilen, Chats und Gruppen. Des Weiteren sollen nützliche Werkzeuge wie zum Beispiel das Hochladen von Dokumenten möglich sein.

Wer kann Facebook at Work nutzen?


Jeder, der bei einem Unternehmen arbeitet, das Facebook at Work eingeführt hat.

Details sind noch nicht bekannt. Und die Konkurrenz bezüglich Unternehmenssoftware ist bekanntlich gewaltig. Doch gibt es drei Gründe, warum Facebook mit der Einführung von Facebook at Work strategisch genau richtig liegt:

Facebook-Mitglieder sind erwachsen geworden und junge Menschen bleiben aus. Es gab einmal eine Zeit, da legten einige Facebook-Nutzer ein zweites Profil für den professionelleren Gebrauch an. Viele rümpften die Nase, Facebook notierte. Des Weiteren wird gemunkelt, dass viele Arbeitnehmer mehr Zeit bei Facebook verbringen, als sie sollten. Auch wenn Facebook in einigen Regionen der Welt schon fast als out gilt, eine Disposition zur Nutzung scheint bei angemeldeten Mitgliedern weiterhin vorhanden. Das Erstellen eines zweiten Profils wäre für viele kinderleicht. Und führt ein Unternehmen intern Facebook at Work ein, so müssen alle nicht angemeldeten Arbeitnehmer gezwungenermaßen bei Facebook mitmachen. Zwei Fliegen mit einer Klatsche also: Mitglieder werden Facebook-at-Work_Kosten_für-we_waserneut animiert, Facebook zu nutzen und möglichen regressiven neuen Anmeldungen parallel entgegengesteuert.

Facebook verfügt über mehr Mitglieder als alle anderen sozialen Netzwerke (weltweit über eine Milliarde Nutzer). Wenn Facebook es schafft, mehr Anwendungen als die Konkurrenz anzubieten, dann wird sich Facebook at Work rasant schnell und mit hohem Marktanteil durchsetzen.

Facebook ist internationaler als alle anderen. Facebook at Work kommt zum richtigen Zeitpunkt, da LinkedIn weltweit noch viele lokale Konkurrenten hat (zum Beispiel Xing in Deutschland), andere noch in den Kinderschuhen stecken (Google+) und die wenigsten alle nützlichen Anwendungen auf einmal anbieten. Google bietet Google Drive, Google+ und Hangouts, Facebook hat aber Potential besser vernetzt und direkter bezüglich der Kommunikation zu werden. Facebook macht mit Facebook at Work einer Vielzahl von Unternehmen in einem ganz neuen Markt Konkurrenz (Skype, LinkedIn, Google und Microsoft sowie natürlich allen kleinen Anbietern von Unternehmenssoftware und internen Firmen-Netzwerken (Intranets).

Viele offene Fragen zu Facebok at Work


Facebook verteidigt einmal mehr seinen Titel als datenreichste Plattform der Geschichte und geht einen Schritt weiter in Richtung professionelles Netzwerk. Facebook at Work befindet sich aktuell noch in der Testphase und wir hoffen, bald die passenden Antworten auf unsere dringensten Fragen zu Facebook at Work veröffentlichen zu können.

  • Wie wird Facebook das Hochladen von Dokumenten umsetzen?
  • Unklar ist auch, ob Profile bei Google indexiert werden können.
  • Inwieweit wird Facebook at Work interessant für Recruiter? Oder wird es lediglich unternehmensintern genutzt werden können? Wie interessant wird Facebook at Work für das interne Personalmanagement?
  • Wird Werbung eine Rolle spielen und was wird Facebook at Work kosten?
  • Werden Unternehmen, besonders die, die Facebook im Unternehmen verbieten, ihre Meinung über Facebook ändern?
  • Kann Facebook wichtige Werkzeuge der internen Unternehmenskommunikation zusammenbringen und in einem Netzwerk anbieten?

Einige Informationen bietet Facebook bereits, siehe hier.

Bei einem Start-up arbeiten

Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Infografik abgelegt und mit verschlagwortet am von Lynn.

Wir haben unsere Stellenangebote in 22 Ländern unter die Lupe genommen und einen ordentlichen Wachstumstrend bezüglich Start-ups feststellen können. Wie der Infografik unten zu entnehmen ist, wurden in unserer Jobsuchmaschine im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr 42,16 % mehr Jobs mit dem Schlagwort „Start-up“ publiziert! Nur in wenigen Ländern konnten wir einen Rückgang an Stellenanzeigen feststellen, darunter Russland, die Philippinen, Chile und Argentinien.

Des Weiteren wird in der Infografik aufgeführt, welche Eigenschaften und Kenntnisse Bewerber, die bei einem Start-up arbeiten wollen, mitbringen sollten.

IT und Marketing bieten besonders viele Jobs


Bewerber aus den Bereichen IT und Marketing haben die besten Chancen auf einen Job bei einem Start-up. Laut unseren Daten gibt es in den Berufskategorien IT-Telekommunikation und Marketing-Medien besonders viele Stellenanzeigen bei Start-ups. Auf dem dritten Platz befindet sich das Finanzwesen, gefolgt von BWL-Management und dem Vertrieb.

Bei einem Start-up arbeiten Infografik

Sind Tattoos und Piercings immer noch ein No-Go am Arbeitsplatz?

Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Büroalltag abgelegt und mit , verschlagwortet am von Jeannine.

Tattoos und Piercings am ArbeitsplatzWahrscheinlich haben Sie bereits bemerkt, dass sich da draußen in der Arbeitswelt gerade einige Dinge radikal ändern, vielleicht sind Sie sogar Teil dieser Bewegung. In den letzten Jahren sind Tattoos, Piercings und andere „verpönte“ Entscheidungen bezüglich des persönlichen Lifestyles normal geworden. Die Anzahl Ihrer Freunde mit Tattoos übersteigt eventuell die der Freunde ohne Tattoos. Wenn man wie ich in Barcelona oder einer anderen Großstadt lebt, dann sieht man Tattoos mittlerweile täglich. In meiner Nachbarschaft zum Beispiel sind Tattoo-Studios fast genauso häufig anzutreffen wie Bäckereien. Ich sehe täglich sowohl Männer als auch Frauen mit bunt tätowierten Armen, mit Ohrlochdehnern und Nasenringen. Das ist Ausdrucksfreiheit und ein zur Schau stellen der eigenen Persönlichkeit, öffentlich und heutzutage kein Problem mehr. Aber ich frage mich, wie denkt man am Arbeitsplatz über all das?

Barcelona ist ein Ort, an dem kreative Köpfe aus aller Welt zusammenkommen. Ich habe Grafikdesigner, Schmuckdesigner, Fotografen, Stoffdesigner, Illustratoren und Künstler getroffen, viele mit Tattoo oder Piercings. Wenngleich Tattoos und Piercings in kreativen Bereichen allgemein akzeptiert werden, wie sieht es bei den Menschen aus, die in der Medizin-, Finanzbranche oder in der Kundenbetreuung arbeiten? Ändern sich die Regeln je nach Branche? Sollte unser Erscheinungsbild immer noch wichtiger sein als unsere Fähigkeiten?

Weiterlesen

Holakratie: Was wäre, wenn wir den Chef abschaffen?

Dieser Beitrag wurde unter Arbeitsmarkttrends, Artikel abgelegt und mit , , verschlagwortet am von María.

Man kann auch ohne Chefs arbeiten. Und es gibt bereits Unternehmen ohne einen allmächtigen Manager. Das ist keine Utopie, sondern nennt sich Holakratie, auch bekannt unter dem englischen Begriff „Holacracy“. 

Holakratie in Unternehmen

Wie eine Holakratie funktioniert


Die Holakratie ist ein Organisationsmodell, das ohne Hierarchien funktioniert. Hierbei wird von einer Art Verfassung ausgegangen, in der die Spielregeln festgelegt sind und die Gesamtheit der Mitarbeiter ermächtigt wird: Jeder von ihnen wird zum Leiter in seinem Aufgabenbereich und ist mitverantwortlich für den strategischen Weg der Organisation.

Hier stellen wir drei Unternehmensbeispiele vor, welche die Holakratie bereits vollständig oder teilweise eingeführt haben.

Weiterlesen