Kreative und virale Stellenanzeigen: 5 gelungene Beispiele

In einem vorherigen Beitrag konnten wir bereits festhalten: kreative Stellenanzeigen zahlen sich aus! Zum einen scheinen sich kreative Konzepte und ein innovatives Design auf die Verweildauer auszuwirken, zum anderen bekommen kreative Stellenanzeigen weitaus mehr Aufmerksamkeit und verbreiten sich mitunter fast ganz von alleine viral im Netz.

Kreative Stellenanzeigen

Leider können wir die obigen Aussagen (noch) nicht mit aussagekräftigen Daten untermauern. Was die Reichweite angeht, kann man zumindest festhalten, dass es folgende kreative Stellenanzeigen immerhin in diesen Blog und weitere Social-Media-Kanäle geschafft haben. Das können die meisten gewöhnlichen Stellenanzeigen, die in unserer Jobsuchmaschine zu finden sind, nicht von sich behaupten. Müssen sie aber auch nicht unbedingt. Denn gerade hinsichtlich der Reichweite und Zielgruppe ist es eine besondere Herausforderung, nicht „bloß“ viele Personen zu erreichen, sondern hauptsächlich geeignete Kandidaten für eine konkrete Stelle effektiver anzusprechen.

Der Arbeitgebermarke im Allgemeinen schaden kreative, virale Stellenanzeigen jedoch sicherlich nicht, besonders dann nicht, wenn sie professionell konzipiert wurden. Folgende Beispiele sind kreativ, simpel, originell und erfolgreich.

Beispiele für gelungene kreative Stellenanzeigen


Wer hätte auch anderes von einer Kreativagentur aus Hamburg erwartet? Firma deepblue networks startete eine Selfie-Kampagne für angehende Werber, die wir bei W&V erstmalig entdeckt haben. Interessenten wurden dazu aufgefordert, ein kreatives und aussagekräftiges Selfie-Portrait einzusenden. Zu gewinnen gab es ein Traineeship im Bereich Motion-Design. „Die Selbstportraits sollten sowohl das Leistungsportfolio als auch die Persönlichkeit der Bewerber widerspiegeln. Kreativität, Leidenschaft und Gespür für Design wurden gesucht und gefunden“, berichtet uns Ina Wagner, Personalleiterin bei deepblue networks. Über Karrierechancen und Agenturalltag informiert der Karriereblog deepblue talents, welcher natürlich ebenfalls auf vakante Stellen verlinkt.

Deepblue selfie-contest

Folgende Stellenanzeige finden wir nach wie vor einmalig, da die Gestaltung überzeugt und das Konzept originell ist. Wer beim Durchlesen nicht lacht und sofort Sympathie für das Unternehmen FiNUM entwickelt, der sollte womöglich auch nicht bei dieser Firma arbeiten. FiNUM holte sich übrigens externe Unterstützung von der österreichischen Kommunikationsagentur Serviceplan, was bei größeren Kampagnen und aufwendigeren Konzepten wärmstens zu empfehlen ist. Weitere Informationen gibt es hier.

FiNUM_kreative Stellenanzeige_JobisJob Blog

Die folgende Stellenanzeige ist minimalistisch und befolgt die grundlegenden Regeln guter Werbung! JWT Bahrain auf der Suche nach einem Copywriter. Slogan: „We need more than just a copywriter”:

JWT Bahrain copywriter ad

Der Maschinenbaukonzern Voith hatte eine zündende Idee und verzierte eine vakante Stelle mit einem kurzen Vine-Video, um mehr Aufmerksamkeit bei Twitter und Co. zu bekommen. Eine gelungene Aktion, die sogar noch weiter ausgebaut werden kann und sicherlich bald kopiert wird. Ein Interview mit Voith’s Head of Employer Branding & HR Communication, Robindro Ullah, ist auf dem Blog Recrutainment zu finden.

Die Fluggesellschaft Swiss Air hat in den vergangenen Monaten eine höchst erfolgreiche Kampagne gestartet und sich auf die Suche nach einem Swiss Explorer gemacht, der für ein Jahr von traumhaften Swiss-Destinationen aus berichten soll. Drei Kandidaten standen Ende Juni 2014 zur Auswahl, den Gewinner sowie weitere Informationen gibt es auf der Webseite The Swiss Explorer.

Swiss Explorer Kampagne 2014

Die Kampagne hat in den sozialen Medien für Aufregung gesorgt und die Marke Swiss Air definitiv mit neuen Attributen versehen. Weitere Tipps für Online-Stellenanzeigen gibt es hier.

 für JobisJob

3 Gedanken zu „Kreative und virale Stellenanzeigen: 5 gelungene Beispiele

  1. Alfred

    Schöne Idee von Voith! Soweit ich gehört habe ist es ziemlich schwer gute Arbeitskräfte zu finden und daher müssen auch Unternehmen zunehmend zur solchen Methoden greifen!

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