Archiv für den Monat: November 2013

Büromöbel und Accessoires, die Sie umhauen werden

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Jeder Organismus tickt anders. Es gibt Frühaufsteher und dann wiederum solche, die morgens nicht aus dem Bett kommen. Die meisten Menschen haben aber jeden Tag mit dem bekannten Nachmittagstief, einer persistenten … zZzZ … –  ‘tschuldigung ich war kurz weg – Müdigkeit zu kämpfen. Ein kurzer Mittagsschlaf auf der Arbeit könnte Abhilfe schaffen und soll bekanntlich gesund sein (Herzinfarkt und Stress vorbeugen) und die Produktivität fördern (da man nach maximal 20 Minuten wieder ausgeschlafen und fit ist).

Ein Mittagsschlaf am Arbeitsplatz ist zwar eindeutig positiv für Mensch und Firma, an der Umsetzung hapert es jedoch noch. Es fehlt das Lobbying für die Ruhepause am Arbeitsplatz und es gibt nur sehr wenige mutige Unternehmen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Auch haben die wenigsten Büros Kapazitäten, welche es erlauben würden, dass Mitarbeiter eine Ruhepause in ihren Arbeitsalltag einbauen könnten.

Powernapping hat viele Vorteile, ist aber noch lange nicht salonfähig. Schlafen während der Arbeitszeit wird leider oft mit Faulheit und Unproduktivität gleichgesetzt. Und natürlich sollte der Mittagsschlaf in den professionellen Kontext des Arbeitsplatzes passen. Wer möchte schon irgendwo im Büro rumliegen. Doch für genau dieses Problem haben wir nun Lösungen und Ideen. Denn einige Designer sind uns der Debatte über den Mittagsschlaf am Arbeitsplatz schon mindestens zwei Schritte voraus. Mit den folgenden Produkten gehört unprofessionelles Rumliegen im Büro der Vergangenheit an, sehen Sie selbst. Wer würde da nicht schwach werden und zu Boden sinken wollen.

Desk Bed von Athanasia Leivaditou:

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„Zu wenig Führungsfrauen – das ist kein individuelles Problem“

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Benötigen wir mehr Frauen in Aufsichtsräten oder müssten per se mehr Frauen in Schlüsselpositionen von Unternehmen gelangen? Und wie gelingt das? Zu diesen Fragen forscht Dr. Elisabeth Kelan vom King’s College London seit vielen Jahren.

Dr. Elisabeth Kelan über FührungsfrauenFrau Dr. Kelan, dass es zu wenig Frauen in Führungspositionen gibt, ist seit mehreren Jahren ein heiß diskutiertes Medienthema. Zudem beschäftigen sich immer mehr Unternehmen damit, wie sie Frauen in Führung bringen. Dennoch entsteht der Eindruck, dass sich nicht viel bewegt. Stimmt das?

Nicht nur in den Medien, sondern auch in Firmen selber sind Frauen in Führungspositionen ein wichtiges Thema, aber die Veränderungen sind oft eher schleppend. Wir sollten uns nicht nur auf die Prozentzahlen fixieren. Denn es gibt auch andere Erfolgsquotienten. Wer Geschlechterverhältnisse verändern will, braucht eine strategische Ausrichtung, muss die ganze Kultur der Organisation und den gesamten Kontext von Diskriminierung am Arbeitsplatz berücksichtigen. Das wird dauern.

Befürworten Sie die Quote für Frauen?

Wenn man sich die wissenschaftliche Forschung anschaut, dann ist ganz klar: für schnelle Veränderungen ist die Quote das richtige Rezept. Der Nachteil ist, dass man damit stark in das Geschäft der Organisationen eingreift. Viele beurteilen eine solche Zwangsverordnung sehr negativ.

Vor allem die Männer oder auch die Frauen?

Nicht nur die Männer, das hat mich oft erstaunt. Immer wenn ich mit Unternehmen gearbeitet habe, waren es meist Frauen, die hoch in der Hierarchie stehen und die Quote komplett ablehnen. Sie sagen, wir haben Leistung gezeigt und es dadurch geschafft. Dann sollten das andere Frauen doch auch schaffen! Sie befürworten häufig freiwillige Zielvorgaben. Die Forschung hat allerdings gezeigt, dass diese nicht fruchten. In Norwegen konnten wir das ganz genau beobachten: Da gab es die Phase, wo die Firmen freiwillig mehr Frauen in Aufsichtsräte nehmen konnten, aber es ist kaum etwas passiert. Erst als die Regierung gesagt hat, ihr müsst etwas machen, sonst entziehen wir euch die Zulassung für die Börse, haben die Unternehmen reagiert.

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Interview mit Sara Pastor (Reisebranche London)

Kategorien: Artikel, Interview mit ... | von plabram am .
Wir vom JobisBlog Team glauben, dass man sehr viel lernen kann, wenn man anderen Menschen zuhört und deren Entscheidungen und Meinungen auf den Grund geht. In Bezug auf die Karriere ist es wichtig, Vorbilder zu haben, denn, zu sehen, wie Andere ihre Ziele erreicht haben, ist sehr wichtig, um seine eigenen Schritte zu machen. Die in London lebende Spanierin, Sara Pastor, hat sowas wie einen Traumjob: „Head of Travel Partnerships and Media“. Wie Sie dahin gekommen ist, wollen wir im folgenden Interview herausbekommen:

The job files: Sara Pastor, Head of Travel Partnerships and Media 

Career stories

quoteSara, was wollten Sie als Kind später einmal werden? Und lässt sich Ihr damaliger Berufswunsch in Ihrem jetzigen Beruf wiedererkennen?
Ich war immer eine Träumerin…und das hat mir ermöglicht, einen offenen und kreativen Geist in meiner beruflichen Karriere zu bewahren.

Worin genau besteht Ihre Arbeit? Erklären Sie uns einen normalen Tag.
Ich bin verantwortlich für strategische Reise-Partnerschaften in Europa (sowohl bei LivingSocial als auch bei LetsBonus): Ich erstelle Media-Plattformen, entwickle und setze Verkaufsstrategien um und verwalte strategische Partner (wie Hotelketten, Fluggesellschaften, Autovermietungen oder Tourismusbehörden).

Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Job?
Jeder Tag ist anders, ich erwarte das Unerwartete!

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Wie man altbekannten Recruiting-Regeln umgeht

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Drei innovative Recruiting-Kampagnen


Sind Sie als Personalchef vom konventionellen Einstellungsverfahren gelangweilt? Ertappen Sie sich dabei, wie Sie die Ränder von Lebensläufen vollkritzeln? Haben Sie sich schon einmal gewünscht, dass Ihre Bewerber etwas wirklich Ausgefallenes tun würden, damit das Leben und der Recruitingprozess interessanter werden?

Wir haben drei Beispiele von Unternehmen aufgespürt, die ohne Zweifel eine JobisJob Goldmedaille für innovative Einstellungsstrategien verdienen. Aber funktionieren diese Praktiken auch, wenn es darum geht, Spitzentalente ausfindig zu machen? Was denken Sie?

1.       „The Candidate“ von Heineken

Die Personalverantwortlichen von Heineken waren scheinbar davon gelangweilt, immer die gleichen Fragen zu stellen und immer die gleichen Antworten zu bekommen. Warum also nicht einmal mit radikalen Methoden versuchen und das Vorstellungsgespräch auf Video aufnehmen? Heineken hat mit einen schauspielerisch talentierten Personalchef sowie einen falschen Feueralarm weltweit auf sich aufmerksam gemacht, das Video war und ist ein riesen Erfolg in den Medien.

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Vom Aussterben bedrohte Arbeitsplätze?

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robot_assitantWenn wir über die Jobs in den Bereichen Betreuung und Logistik nachdenken, die schon von Robotern erledigt werden, fragt man sich: stellt die Technologie eine Bedrohung für Arbeitnehmer dar?

Vor einigen Jahren noch hätten wir diesen Artikel mit der Frage beginnen können, ob die Technologie wohl dazu in der Lage wäre, den Menschen bei der Durchführung seiner Arbeit zu ersetzen. Heute macht es keinen Sinn mehr, diese Frage überhaupt zu stellen, da dies bereits zur Realität geworden ist. Nachfolgend werden wir uns einige Beispiele anschauen:

Humanoide Altenpfleger


In japanischen Seniorenheimen werden Roboter bereits in der Altenpflege getestet. Sie sehen aus wie eine kleine Person (sie sind etwa 50 cm groß und haben Arme und Beine), erledigen Betreuungsarbeiten und ermöglichen alten Menschen einen unabhängigen und sicheren Lebensstil:  Sie überprüfen, ob die Haustür geschlossen ist und stellen sicher, dass nicht die Handtasche, der Schlüssel oder die Einnahme der Medikamente vergessen wird. Bei Fällen von Altersdemenz ermöglichen sie eine konstante Betreuung des Patienten, ohne die körperliche und emotionale Belastung, die diese normalerweise beinhaltet: Laut verschiedener Studien leiden etwa 80 % der Personen, die ein älteres Familienmitglied betreuen, unter Angstgefühl und Stress.

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