Die wichtigsten Aspekte zum Mobile Recruiting

Wie viele Menschen bewerben sich bereits über mobile Endgeräte? Wird es in 20 Jahren überhaupt noch Tablets und Laptops geben? Auf welche Erfolgsrezepte können Unternehmen bauen, um eine mobile Recruiting-Strategie aufzubauen? Wir versuchen folglich diese und weitere Fragen zu beantworten.

Mobile Recruiting_JobisJob_BewerbungEs gibt aktuell wenig verlässliche Studien zu den Themen Mobile Recruiting und mobile Bewerbung. Unsere Daten haben wir in einer Infografik erstellt, aus der hervorgeht, wie viele Personen unsere Webseite mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets besuchen. Und wir haben einen klaren Trend Richtung der mobilen Jobsuche innerhalb unserer 21 Länder feststellen können.

Des Weiteren wollen wir nachfolgend verraten, mit welchen Fragen sich Personalverantwortliche bezüglich des Themas Mobile Recruiting auseinandersetzen sollten und welche Aspekte Sie beachten bzw. umsetzen müssen, um die Nase vorn zu haben. Denn wirklich mobil ist Recruiting momentan noch nicht.

Die wichtigsten Fragen zum Thema Mobile Recruiting


Fragen, mit denen sich Unternehmen und Personaler schnellstmöglich auseinandersetzen sollten:

  • Kompatibilität: Welche technischen Aspekte beinhaltet das Mobile Recruiting?
  • Instrumente: Welche Technologien und Produkte gibt es, welche werden aktuell entwickelt und auf welche sollte man setzen?
  • Bewerberperspektive: Wo und wann suchen potentielle Bewerber nach Stellenanzeigen? Was lässt sich bezüglich deren Nutzerverhalten feststellen, was stört Sie und wie werden Stellenanzeigen mobil wahrgenommen? Wird sich zurzeit überhaupt mobil beworben? Wie kann man Mobile Recruiting am besten umsetzen?
  • Reichweite: Inwieweit kann die Reichweite der mobilen Stellenanzeigen oder Karriereplattformen gemessen werden? Wie erreicht man passive potentielle Bewerber?
  • Prozesse: Was muss bei der Planung beachtet werden, welche strategischen „Stepps“ gibt es, welche Erfahrungsmuster, auf die man bauen kann?

Die wichtigsten Aspekte zum Thema Mobile Recruiting


Die relevantesten Aspekte in puncto Mobile Recruiting, die Unternehmen im Auge behalten müssen und welche am besten jetzt schon im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt werden sollten:

  • Kompatibilität: Webseiten müssen auf mobile Endgeräte ausgerichtet werden. Wenn Sie das alleine schaffen, dann sind Sie fast allen Unternehmen in Deutschland schon einen großen Schritt voraus! Des Weiteren sollten die verschiedenen Web-Auftritte (Karriere-Webseite, Unternehmens-Webseite und Stellenanzeigen) miteinander verbunden sein und Links in Stellenanzeigen zu mobil kompatiblen Seiten führen und zum Teilen in den sozialen Medien einladen. Da viele Unternehmen diese Funktionen jedoch noch nicht umgesetzt haben, sollten Stellenanzeigen zusätzlich bei Jobboards und Jobsuchmaschinen eingebunden werden, die mobil besucht werden können. Bei uns – ganz nebenbei erwähnt – natürlich kein Problem.
  • Instrumente: Mobile Technologien umfassen nicht nur Smartphones! Mit inbegriffen sind alle Technologien (Internet, Apps, WLAN) und Endgeräte (Smartphone, Tablet, Fernseher) und es werden in Zukunft weitere Innovationen hinzukommen. Versuchen Sie immer einen Schritt weiter zu denken und Ihre Webseiten auf die neuesten Entwicklungen abzustimmen.
  • Bewerberperspektive: Jedes Unternehmen sollte bei der Perspektive der Bewerber ansetzen und Antworten zu den oben aufgeführten Fragen suchen und herausbekommen, wo und wann potentielle Kandidaten nach Stellenanzeigen stöbern. Bei LinkedIn kann man sich leicht mobil bewerben. Unterwegs Daten oder Dokumente auf Karriere-Webseiten hochzuladen kann allerdings frustrieren. Wenn mobil, dann also Nutzerfreundlich, sprich samt: Speicherfunktion, angemessenen Links zu den sozialen Medien sowie realistische Forderungen (es sollte nicht zur Bewerbung aufgefordert werden, wenn dies über die entsprechenden Endgeräte schlichtweg unmöglich ist).
  • Reichweite: Es gibt mehr Kontaktpunkte als Sie denken, an denen ein potentieller Bewerber auf Ihr Unternehmen aufmerksam wird. Unumgänglich sind heutzutage externe Jobportale und Funktionen, die das Teilen von Stellenanzeigen in den sozialen Medien zulassen. Aber auch Videos oder Fotos werden gerne geteilt und können mit entsprechenden Links zu Karriere-Webseiten oder Stellenanzeigen versehen werden. Auf diese Weise fordern Sie die traditionelle Rolle des Personalers positiv heraus. Denn zukünftig werden Stellenanzeigen zunehmend in sozialen Netzwerken publiziert – von Ihren Mitarbeitern, potentiellen Bewerbern und Ihrer „Community“ im Allgemeinen, welche mit Hilfe von Jobboards und Jobsuchmaschinen weiter ausgebaut werden kann. Dies quantitativ zu messen, ist kein Problem. Schwieriger ist es natürlich qualitative Erfahrungen bezüglich Inhalte zu erfassen. Es ist ratsam, sich im Vorfeld Gedanken über Evaluations-Kriterien und insbesondere Key Performance Indikatoren zu machen. Diese gehören zu einer ganzheitlichen Mobile Recruiting-Strategie definitiv dazu.
  • Prozesse: Prozesse müssen vor allem vorausschauend und strategisch geplant werden. Unternehmen sollten den mobilen Bewerbungsprozess von Anfang bis Ende ausarbeiten. Allgemein kann man diesen Prozess in drei Phasen aufteilen:
  1. Die Erstellung (Unternehmen) und Wahrnehmung (Jobsuchender) der Stellenanzeige. Ziel sollte sein, vollständige und ansprechende Informationen an den Bewerber zu übermitteln, wobei diese Ihn dort erreichen müssen, wo er rezeptiv für interessante Stellenausschreibungen und berufliche Chancen ist.
  2. Im Falle einer Bewerbung: Die aktive Übermittlung von Seiten des Bewerbers, und eine Speicherung und Verarbeitung dessen Daten von Seiten des Unternehmens.
  3. Der „Follow-Up“ bei dem der Bewerber zeitnah und evtl. in geregelten Abständen über den Status seiner Bewerbung informiert wird.

Tipp: Ersparen Sie dem potentiellen Kandidaten frustrierende Erlebnisse an jeglichem Punkt der drei Phasen.

Bild altertümliches Handy: Colorear Dibujos

 für JobisJob

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