Archiv für den Monat: August 2013

Die 15 wichtigsten Fragen in einem Vorstellungsgespräch

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Zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden ist nicht leicht, daher dürfen wir es nicht dem Zufall überlassen. Wir nennen Ihnen die 15 wichtigsten Fragen, die man Ihnen sicherlich, verschieden formuliert, während des Auswahlprozesses stellen wird. Bereiten Sie sie gut vor, um sich von den anderen Bewerbern abzuheben!

Häufig gestellte Interview-Fragen

Common interview questions
list_ok„Was können Sie uns über Ihre berufliche Laufbahn erzählen?” Fassen Sie Ihren Lebenslauf zusammen und stellen Sie dabei besonders die Arbeitsstellen heraus, die mit dem Arbeitsangebot zu tun haben. Es geht hierbei darum, Ihren beruflichen Werdegang zu erklären, ohne dass es wie eine langweilige oder erfundene Geschichte klingt.

list_ok„Haben Sie sich in letzter Zeit weitergebildet?” Ziel ist es, Ihr Interesse an beruflicher Weiterbildung einzuschätzen. Erwähnen Sie die Seminare, Konferenzen, Kurse, usw., an denen Sie teilgenommen haben und erzählen Sie, wie Sie die gewonnen Kenntnisse anwenden konnten.

list_ok„Welche Erfahrung haben Sie bezüglich der Anforderungen der angebotenen Stelle?” Seien Sie konkret und sprechen Sie von den spezifischen Aufgaben der Stelle, auf die Sie sich bewerben. Falls Sie noch keine Erfahrung vorweisen können, konzentrieren Sie sich auf ähnliche Aufgaben, die Sie bereits erledigt haben.

list_ok„Welche Erfolge haben Sie während Ihres Arbeitslebens erzielt?” Gehen Sie Ihre erfolgreichen Berufserfahrungen durch und überzeugen Sie Ihr Gegenüber davon, dass Ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen, dank denen Sie diese Erfolge erzielt haben, wertvoll für das Unternehmen sind.

list_ok„Was sind Ihre Stärken?” Denken Sie daran, dass die Unternehmen Einstellung oder Fähigkeiten ebenso oder noch mehr schätzen, als Fachkenntnisse: Legen Sie Ihre Fertigkeiten dar und heben Sie diejenigen hervor, die am passendsten für das Arbeitsangebot sind, wobei Sie mit Beispielen für jede einzelne argumentieren.

list_ok„Was sind Ihre Schwächen?” Niemand ist perfekt. Es geht darum, zu zeigen, dass Sie sich Ihrer Schwächen und der Fähigkeit diese zu minimieren, bewusst sind. Aber seien Sie nicht zu ehrlich! Sie sollten nicht alles erzählen. Unterstreichen Sie diejenigen, die im Arbeitsumfeld als Tugend angesehen werden können, wie zum Beispiel Perfektionismus.

list_ok„Was haben Sie aus Ihren Fehlern in vorherigen Beschäftigungen gelernt?” Denken Sie über ein berufliches Ziel nach, das Sie nicht erreicht haben und sprechen Sie davon, wie Sie heute handeln würden, um es zu erreichen. Heben Sie außerdem hervor, was Sie aus jedem Fehlschlag gelernt haben. Es gibt zwei Grundsätze, an die man sich erinnern sollte: „Irren ist menschlich” und „Man lernt aus seinen Fehlern”.

list_ok„Warum üben Sie Ihren letzten Job nicht mehr aus?” Falls Sie derzeit einen Job haben, werden sie Sie fragen, warum Sie Ihren Job wechseln möchten. Konzentrieren Sie sich in jedem Fall auf Ihre berufliche Neugier oder Ihre Lust, weiter zu kommen, aber kritisieren Sie nie Ihren vorherigen oder jetzigen Arbeitgeber. Dies gehört zu den am meisten bestraften Antworten seitens der Personalchefs. Sprechen Sie von sich selbst und seien Sie positiv!

list_ok„Arbeiten Sie gerne im Team?” Für Unternehmen sind Produktivität und Teamarbeit sehr eng miteinander verbunden, man erwartet also von Ihnen ein klares “Ja” als Antwort.

list_ok„Was wissen Sie über dieses Unternehmen”? Informieren Sie sich über das Unternehmen, erzählen Sie, was Ihnen am besten gefällt und Sie können sogar Verbesserungsvorschläge anmerken.  Wenn Sie Ihr Engagement und Ihr Interesse beweisen wollen, ist dies die beste Art und Weise.

list_ok„Warum sollten wir Sie einstellen?” Es reicht nicht, zu sagen, dass Sie fähig sind, Ihre Arbeit zu machen. Führen Sie alles zusammen, Ihre Erfahrung, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten aus, vergleichen es mit den Anforderungen des Stellenangebots und fassen Sie in einem Satz Ihre Tauglichkeit für die Stelle zusammen.

list_ok„Welche Bezahlung erwarten Sie zu erhalten?” Vermeiden Sie es, eine Zahl zu nennen: wenn sie ausgewählt werden, können Sie immer noch verhandeln. Am besten ist es, die Aspekte zu erwähnen, die Sie der Entlohnung voranstellen und sagen Sie, dass Sie eine Vergütung entsprechend Ihren Verantwortlichkeiten erwarten.

list_ok„Wie sehen Sie sich in der Zukunft?” Die Unternehmen schätzen Personen, die wissen, was sie wollen und sich über den Weg von Weiterbildung und Beruf im Klaren sind, um das zu erreichen. Zeigen Sie ihnen, dass Sie eine solche Person sind!

microphonequestionslist_ok„Haben Sie Kinder?” Diese Art von Fragen dient manchmal dazu, um herauszufinden, ob Sie über bestimmte Werte verfügen, die diese Stelle erfordert. Oder auch, um Ihre Bereitschaft zu reisen oder Ihre Hingabe für Ihre berufliche Karriere zu erfahren. Richten Sie Ihre Antwort so aus, dass Sie Ihre Kompetenzen zu stärken. Sie können sich weigern, darauf zu antworten, aber machen Sie es auf eine elegante Weise, zum Beispiel, mit einer Gegenfrage: “Ist das, was Sie mich fragen, relevant für die Ausführung meiner Arbeit?”. Ebenfalls können Sie geschickt das Thema wechseln, mit Fragen wie: “Wenn Sie wissen möchten, ob ich eine engagierte Person bin, dann muss ich sagen…” Und vor allem, nehmen Sie es nie persönlich!

list_ok„Haben Sie irgendeine Frage?” Ja, natürlich! Fragen Sie nach Einzelheiten zu der Stelle auf die Sie sich bewerben und zeigen Sie Interesse und Vorfreude eingestellt zu werden. Wenn Sie sich außerdem für die Unternehmenskultur des Unternehmens, seine Werte und global strategische Vision interessieren, vermitteln Sie, dass Sie kein Mitarbeiter sind, der sich nur auf die zugewiesenen Aufgaben beschränkt, sondern dass Sie sich nach den Interessen des Unternehmens ausrichten möchten. Und diese Kandidaten werden am meisten geschätzt.

Wie wünschen Ihnen viel Glück bei Ihrer Bewerbung und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen mitteilen würden!

Bild: Pete (CC)

Die besten Video-CVs

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Video-CVs sind ziemlich frech, können begeistern aber auch total nach hinten losgehen. Unseren Lesen scheint das Thema aber brennend zu interessieren. Auch diesem Grund haben wir ein paar weitere sehenswerte Exemplare zusammengetragen:

Der beste PowerPoint Video-CV

Was vielen nicht klar ist: Man brauch gar kein Design-Profi sein, um einen kreativen Video-CV zu basteln. Yvonne Young zum Beispiel war so clever und hat einen tollen audiovisuellen Lebenslauf mit PowerPoint erstellt. Und bei diesem bewirbt sie sich lediglich um ein Praktikum! Gerne würden wir sehen, was Yvonne für ihren ersten Job so auf die Beine stellen wird, einfach toll!

Der beste interaktive CV

Es gibt so viele interaktive CVs im Internet (die gar schon ein wenig an eine Webseite erinnern!), aber Graeme Anthony’s Resultat gefällt uns besonders gut. Die Links im Video wurden übrigens mit den YouTube –Videoanmerkungen hinzugefügt.

Der beste „gesichtslose“ Video-CV

Wir lieben folgendes Video von Alyssa Berkovitz. Es ist künstlerisch, gut gemacht und es zeigt fabelhaft, dass sogar die kamerascheue Personen einen tollen Video-CV anfertigen können. Ein wenig Talent, Hilfe oder eine extra große Portion Kreativität sind schon erforderlich, und wir fragen uns vor allem, wie lange sie wohl an diesem Video gearbeitet hat?

Beste Story

Matthew Epstein bekam 80 Einladungen zu Job-Interviews nachdem er dieses sagenhafte Video ins Netz gestellt hatte (darunter von einigen Top-Unternehmen wie Google, Amazon und Microsoft), massiven Traffic zu seinem Blog sowie 2.000 wohlwollende E-Mails von Menschen, die ihm alles Gute wünschten.


Bester seriöser Video-CV

Auch wenn dieser CV sich an eine Position im Marketing und Vertrieb richtet, kann er gut für andere Bereiche angewendet werden. Er ist einfach aber professionell, seriös und strukturiert, ohne dabei langweilig zu werden. Das Beispiel-Video zeigt, dass die Qualität des Videos dem Aufführen von eigenen Werten und Erfolgen schmeichelt.

Ihr persönliches Voting können Sie gerne im Kommentar abgeben!

Der Lebenslauf in anderen Ländern

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So muss der CV in Großbritannien, Spanien oder den USA aussehen


An einer Stelle im Ausland interessiert? Aber wie bewirbt man sich richtig und auf welche kulturspezifischen „Eigenarten“ sollte man beim Lebenslauf achten? Wir wissen, wie Ihr Lebenslauf in den folgenden Ländern aussehen muss und haben die wichtigsten Punkte zusammengetragen – garantiert „native-speaker-approved“.

Großbritannien


In diesem Falle sprechen wir vom „CV“ und dem tabellarischenLebenslauf_Länder_JobisJob Lebenslauf voraus geht eine kurze Beschreibung Ihrer beruflichen Laufbahn. Dieser Paragraph nennt sich in Großbritannien „Profile“ und beinhaltet 2 bis 3 Sätze. Werben Sie kurz für sich und erwähnen Sie Ihre signifikantesten Kenntnisse, die wichtigsten Leistungen oder Qualifikationen. Berufserfahrene können danach Ihre „Achievements“ noch einmal separat auflisten und oftmals folgt darauf auch ein kurzer Absatz bezüglich „Career objectives“. Erst dann werden Ausbildung und Berufserfahrung aufgeführt. Wichtig: Der Zeitraum der beruflichen Tätigkeiten steht in Großbritannien auf der anderen, rechten Seite, so ganz typisch halt.

Niederlande


In der parlamentarischen Monarchie der Oranjes wird sich mit klaren Argumenten beworben. Ihr „CV“ ist Pflicht, die persönliche Note sollten Sie aber vor allem im Anschreiben einbringen. Das Foto sowie Religionszugehörigkeit sollten weggelassen werden und es wird erwartet, dass Sie Ihre Ausbildung, Arbeitgeber und Kenntnisse präzise und nüchtern aufführen, denn in den Niederlanden gilt vor allem eines: „Understatement“. Es ist außerdem nicht üblich Zeugnisse mitzuschicken. Sollten Nachweise erforderlich sein, so würden diese dann im weiterfolgenden Bewerbungsprozess verlangt.

Spanien


Der spanische „Curriculum“ ähnelt seinem deutschen Pendant und macht zuallererst Angaben zu
persönlichen Daten, gefolgt von der Ausbildung, Berufserfahrungen und relevanten Kenntnissen. Was Layout und Design angeht, haben Sie viele Freiheiten, die üblichen zwei DINA-4 Seiten sollten aber nicht überschritten werden. Wie in vielen anderen Ländern auch, wird auf das Profilfoto nicht so großen Wert gelegt wie im deutschsprachigen Raum. Mit einem eindrucksvollen Foto haben Sie also schon fast gewonnen. Weiterer Tipp: Auf Sprachkenntnisse wird in Spanien besonders viel Wert gelegt.

Frankreich


Das wichtigste vorab: Ihr „Curriculum Vitae“ muss auf eine DINA-4-Seite passen! Das Foto wird Lebenslauf_Ausland_JobisJobentsprechende klein, links, rechts oder mittig angesetzt und wenn Sie jetzt schon denken: „Wie soll das denn alles auf eine Seite passen?“, dann verraten wir Ihnen, es gibt keinen Franzosen, der nicht mit kleinen Tricks arbeitet. Vergrößern Sie die Ränder Ihres Word-Dokuments, vermeiden Sie Absätze, teilen Sie das Dokument zur Not in zwei Spalten auf und kürzen Sie was das Zeug hält. Eine zweite Seite, sollten Sie doch eine einreichen wollen, wird garantiert nicht beachtet, es sei denn, Sie haben wichtige Forschungsaufenthalte, Auszeichnungen oder +15 Jahre Erfahrung, die Sie erwähnen müssen. Allgemein gilt bei der Bewerbung in Frankreich: Erfahrungen nicht lang schildern sondern kurz und prägnant auf den Punkt bringen.

USA


Was in Frankreich 2004 eingeführt aber nie wirklich Standard wurde, ist in den USA Pflicht: der anonyme Lebenslauf oder besser gesagt das anonyme „Resume“. Dies bedeutet kein Foto, keine Angaben zu Alter, Religion, Nationalität oder Stand, auch wenn Sie mit diesen Punkten positiv auffallen würden. Wenn Sie glauben, dass Ihnen Ihre Nationalität zum Traumjob verhelfen könnte, dann erwähnen Sie dies lieber im „Cover Letter“. Ansonsten gilt auch in den USA: kurz und bündig halten.

JobisJob ist in mehreren Ländern vertreten. Über unsere Seiten können Sie problemlos nach Jobs im Ausland suchen. Die verschiedenen Länder sind untern auf unsere Webseite aufgeführt und mit unseren Lebenslauf-Tipps steht einem Abenteuer nun nichts mehr im Wege.

Verhilft der Infografik-Lebenslauf wirklich zu einem Job?

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Sie haben vielleicht schon mal vom den sogenannten Infografik-Lebenslauf gehört. Wahrscheinlich haben Sie sogar schon entschieden, dass Sie auch so einen brauchen. Aber wenn Sie nicht in einem kreativen Berufsfeld tätig sind, werden Sie sich zu Recht fragen, ob Ihr ausgefallener Infografik-Lebenslauf auch entsprechend gewürdigt wird. Um dem Infografik-Lebenslauf auf den Zahn zu fühlen, haben wir die entsprechenden Reaktionen von Personalchefs getestet. Wir haben Fachleuten aus verschiedenen Berufszweigen einen infografischen und einen traditionellen Lebenslauf gezeigt und sie gebeten, beide zu vergleichen. Folgendes ist dabei herausgekommen:

Infografischer oder traditioneller Lebenslauf?

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Patricia (Talent Manager, Grupo Intercom): „Vertriebsbeauftragter“

„Ich sehe den Infografik-Lebenslauf als Ergänzung zum regulären Lebenslauf. Man weiß nie, mit welchem Typ Personalchef man zu tun hat – ob er eher auf seine rechte oder linke Gehirnhälfte hört… Wer ihm also beide Lebensläufe zukommen lässt, spricht beide Hälften an. So ermöglicht man dem Personaler, in seiner gewohnten „comfort zone“ zu bleiben, bringt aber außerdem einen frischen Wind mit ins Spiel. Ausgehend vom infografischen Lebenslauf kann ich sagen, dass der Bewerber technisch gebildet und innovativ ist und dass er Informationen gut organisiert – alles wichtige Qualitäten im Vertrieb.”

„Ja, es ist ein Risiko. Aber wie bei allem im Leben: Wenn du dich von der Masse abheben willst, musst du Risiken eingehen. Achten Sie darauf, dass der Infografik-Lebenslauf gut gemacht ist; ein erfolgloser Versuch zieht oft mehr Nachteile als Vorteile mit sich. Und wenn Sie Zweifel haben, dann lassen Sie lieber die Finger vom Infografik-CV.“

Maite (Leiterin und Personalchefin, Amma Horta Seniorenwohnheim): „Oberschwester“

„Beide haben gute und schlechte Seiten. Der Standardlebenslauf ist vertrauter, auch wenn ich sagen muss, dass der Infografik-Lebenslauf sehr grafisch und toll aufgemacht ist und eine ansprechende Übersicht über die gelieferten Informationen bietet.“

„Wenn man davon ausgeht, dass der Infografik-Lebenslauf dieselben Informationen enthält, wie der Standardlebenslauf, dann hätte ich diesbezüglich keine Vorlieben. Es könnte aber schwierig werden, alle wichtigen Informationen in einem infografischen Lebenslauf unterzubringen.“

Javier (CEO von JobisJob): “Java-Techniker”

„Personalchefs erhalten unfassbar viele Lebensläufe. Vorkenntnisse überSethAdlerFinal_VP konventionelle Bewerbungen helfen ihrem Auge, sich schnell auf einen traditionellen Lebenslauf einzustellen – sie wissen mehr oder weniger, wo sie die Informationen finden können, die sie suchen. Es könnte also passieren, dass Ihr Infografik-Lebenslauf weggeworfen wird, weil es zu lange dauert, ihn zu lesen. Es könnte außerdem einfacher sein, Unterpunkte mit Einzelheiten und genaueren Beschreibungen in einen normalen Lebenslauf einzufügen, als in einen Infografik-Lebenslauf.“

„Ein Infografik-Lebenslauf ist wie eine aufgemotzte Visitenkarte. Sie könnten ihn dem Personalchef zusammen mit Ihrem traditionellen Lebenslauf beim zweiten Bewerbungsgespräch überreichen. Das zeigt ihm, dass Sie sich von anderen unterscheiden und innovativ sind. So kann er sich leichter an Sie erinnern.“

Eins ist klar: Wenn Sie jemandem einen infografischen Lebenslauf überreichen, auch wenn es nur als Ergänzung zum traditionellen Lebenslaufes sein sollte, dann achten Sie darauf, dass er wirklich gut gemacht ist. Lesen Sie vorher unseren Artikel, wie man einen Infografik-Lebenslauf erstellt, und holen Sie sich so viele Anregungen und Tipps wie möglich!

Die wichtigsten Aspekte zum Mobile Recruiting

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Wie viele Menschen bewerben sich bereits über mobile Endgeräte? Wird es in 20 Jahren überhaupt noch Tablets und Laptops geben? Auf welche Erfolgsrezepte können Unternehmen bauen, um eine mobile Recruiting-Strategie aufzubauen? Wir versuchen folglich diese und weitere Fragen zu beantworten.

Mobile Recruiting_JobisJob_BewerbungEs gibt aktuell wenig verlässliche Studien zu den Themen Mobile Recruiting und mobile Bewerbung. Unsere Daten haben wir in einer Infografik erstellt, aus der hervorgeht, wie viele Personen unsere Webseite mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets besuchen. Und wir haben einen klaren Trend Richtung der mobilen Jobsuche innerhalb unserer 21 Länder feststellen können.

Des Weiteren wollen wir nachfolgend verraten, mit welchen Fragen sich Personalverantwortliche bezüglich des Themas Mobile Recruiting auseinandersetzen sollten und welche Aspekte Sie beachten bzw. umsetzen müssen, um die Nase vorn zu haben. Denn wirklich mobil ist Recruiting momentan noch nicht.

Die wichtigsten Fragen zum Thema Mobile Recruiting


Fragen, mit denen sich Unternehmen und Personaler schnellstmöglich auseinandersetzen sollten:

  • Kompatibilität: Welche technischen Aspekte beinhaltet das Mobile Recruiting?
  • Instrumente: Welche Technologien und Produkte gibt es, welche werden aktuell entwickelt und auf welche sollte man setzen?
  • Bewerberperspektive: Wo und wann suchen potentielle Bewerber nach Stellenanzeigen? Was lässt sich bezüglich deren Nutzerverhalten feststellen, was stört Sie und wie werden Stellenanzeigen mobil wahrgenommen? Wird sich zurzeit überhaupt mobil beworben? Wie kann man Mobile Recruiting am besten umsetzen?
  • Reichweite: Inwieweit kann die Reichweite der mobilen Stellenanzeigen oder Karriereplattformen gemessen werden? Wie erreicht man passive potentielle Bewerber?
  • Prozesse: Was muss bei der Planung beachtet werden, welche strategischen „Stepps“ gibt es, welche Erfahrungsmuster, auf die man bauen kann?

Die wichtigsten Aspekte zum Thema Mobile Recruiting


Die relevantesten Aspekte in puncto Mobile Recruiting, die Unternehmen im Auge behalten müssen und welche am besten jetzt schon im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt werden sollten:

  • Kompatibilität: Webseiten müssen auf mobile Endgeräte ausgerichtet werden. Wenn Sie das alleine schaffen, dann sind Sie fast allen Unternehmen in Deutschland schon einen großen Schritt voraus! Des Weiteren sollten die verschiedenen Web-Auftritte (Karriere-Webseite, Unternehmens-Webseite und Stellenanzeigen) miteinander verbunden sein und Links in Stellenanzeigen zu mobil kompatiblen Seiten führen und zum Teilen in den sozialen Medien einladen. Da viele Unternehmen diese Funktionen jedoch noch nicht umgesetzt haben, sollten Stellenanzeigen zusätzlich bei Jobboards und Jobsuchmaschinen eingebunden werden, die mobil besucht werden können. Bei uns – ganz nebenbei erwähnt – natürlich kein Problem.
  • Instrumente: Mobile Technologien umfassen nicht nur Smartphones! Mit inbegriffen sind alle Technologien (Internet, Apps, WLAN) und Endgeräte (Smartphone, Tablet, Fernseher) und es werden in Zukunft weitere Innovationen hinzukommen. Versuchen Sie immer einen Schritt weiter zu denken und Ihre Webseiten auf die neuesten Entwicklungen abzustimmen.
  • Bewerberperspektive: Jedes Unternehmen sollte bei der Perspektive der Bewerber ansetzen und Antworten zu den oben aufgeführten Fragen suchen und herausbekommen, wo und wann potentielle Kandidaten nach Stellenanzeigen stöbern. Bei LinkedIn kann man sich leicht mobil bewerben. Unterwegs Daten oder Dokumente auf Karriere-Webseiten hochzuladen kann allerdings frustrieren. Wenn mobil, dann also Nutzerfreundlich, sprich samt: Speicherfunktion, angemessenen Links zu den sozialen Medien sowie realistische Forderungen (es sollte nicht zur Bewerbung aufgefordert werden, wenn dies über die entsprechenden Endgeräte schlichtweg unmöglich ist).
  • Reichweite: Es gibt mehr Kontaktpunkte als Sie denken, an denen ein potentieller Bewerber auf Ihr Unternehmen aufmerksam wird. Unumgänglich sind heutzutage externe Jobportale und Funktionen, die das Teilen von Stellenanzeigen in den sozialen Medien zulassen. Aber auch Videos oder Fotos werden gerne geteilt und können mit entsprechenden Links zu Karriere-Webseiten oder Stellenanzeigen versehen werden. Auf diese Weise fordern Sie die traditionelle Rolle des Personalers positiv heraus. Denn zukünftig werden Stellenanzeigen zunehmend in sozialen Netzwerken publiziert – von Ihren Mitarbeitern, potentiellen Bewerbern und Ihrer „Community“ im Allgemeinen, welche mit Hilfe von Jobboards und Jobsuchmaschinen weiter ausgebaut werden kann. Dies quantitativ zu messen, ist kein Problem. Schwieriger ist es natürlich qualitative Erfahrungen bezüglich Inhalte zu erfassen. Es ist ratsam, sich im Vorfeld Gedanken über Evaluations-Kriterien und insbesondere Key Performance Indikatoren zu machen. Diese gehören zu einer ganzheitlichen Mobile Recruiting-Strategie definitiv dazu.
  • Prozesse: Prozesse müssen vor allem vorausschauend und strategisch geplant werden. Unternehmen sollten den mobilen Bewerbungsprozess von Anfang bis Ende ausarbeiten. Allgemein kann man diesen Prozess in drei Phasen aufteilen:
  1. Die Erstellung (Unternehmen) und Wahrnehmung (Jobsuchender) der Stellenanzeige. Ziel sollte sein, vollständige und ansprechende Informationen an den Bewerber zu übermitteln, wobei diese Ihn dort erreichen müssen, wo er rezeptiv für interessante Stellenausschreibungen und berufliche Chancen ist.
  2. Im Falle einer Bewerbung: Die aktive Übermittlung von Seiten des Bewerbers, und eine Speicherung und Verarbeitung dessen Daten von Seiten des Unternehmens.
  3. Der „Follow-Up“ bei dem der Bewerber zeitnah und evtl. in geregelten Abständen über den Status seiner Bewerbung informiert wird.

Tipp: Ersparen Sie dem potentiellen Kandidaten frustrierende Erlebnisse an jeglichem Punkt der drei Phasen.

Bild altertümliches Handy: Colorear Dibujos