Wie werde ich: App-Entwickler?

Es wurde schon oft gesagt, dass Informations- und Ressourcenfreiheit der Schlüssel zum Wohlstand seien. Um unseren Beitrag zu leisten, wollen wir von JobisJob all unser Wissen mit unseren Nutzern teilen und transparent darlegen, was wir über den aktuellen Arbeitsmarkt wissen.

Im ersten Teil unserer Serie zur Ermittlung der am stärksten wachsenden Berufe stellen wir nun voller Stolz und Enthusiasmus unseren ersten Top-Job, App-Entwickler, vor.

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Alle wollen Apps


Von  FT bis Ikea, jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, hat heutzutage eine App. Gar nicht überraschend ist es daher, dass Jobangebote für App-Entwickler in den letzten Jahren signifikant zugenommen haben. Laut JobisJob Datenbank sind Jobbezeichnungen, die das Wort „Android” enthalten, zwischen 2009 und 2012 etwa um ein hundertfaches und Jobbezeichnungen, die das Wort „iOS” enthalten ca. um ein vierhundertfaches angestiegen!

Wie werde ich App-Entwickler


Wie wird man eigentlich App-Entwickler? JobisJob IT-Spezialist und freiberuflicher App-Entwickler, David Cerdan, empfiehlt folgendes: „Man braucht auf jeden Fall Kenntnisse im Programmieren. Auch wenn es vielleicht noch andere Möglichkeiten gibt, ist man auf dem besten Wege, wenn man erst einmal mit einem Informatikstudium anfängt.”

„Sobald man den ersten Schritt in die Informatikwelt gemacht hat, wird man eine Vielzahl von Online- Ressourcen, wie z.B. MOOCs finden, die einem dabei helfen, die eigenen Fertigkeiten auf den Bereich Mobil auszuweiten. Es lohnt sich außerdem, sich bei Coursera und Piazza umzuschauen”.

Java vs. Objective-C


Viele Diskussionen in der Programmierer-Welt drehen sich darum, welche Programmiersprache man lernen sollte: Androids Java oder iOS’ Objective-C? Allgemein gilt, dass beide bestimmte Vorteile haben. Java, die Standardkost für Studenten an der Universität, die erste Erfahrungen sammeln, ist einfach zu lernen. Objective-C dagegen hat eine lukrativere Kundenbasis und bietet einen höher qualifizierten Spielraum. Beide sind sich aber trotzdem ähnlich – „so wie Französisch und Spanisch”, fügt Cerdan hinzu.

Es gibt natürlich auch noch andere Programmiersprachen, aber außer einer Handvoll Nischenspezialisten scheinen Programmierer diese derzeit nicht zu kaufen. Trotz der Versuche von Microsoft und Blackberry, den Markt mit Windows Phone und BB10 Plattformen zu knacken, stellt Cerdan fest, dass „Android und iOS die überwiegende Mehrheit der Mobilfunknutzer anzieht. Somit ist es einleuchtend, dass Programmierer und Unternehmen ihre Bemühungen auf diese beiden Plattformen konzentrieren”.

Ein sehr vorteilhaftes Profil weisen natürlich jene App-Entwickler auf, die beide Sprachen fließend beherrschen! David Cerdan fügt dennoch augenzwinkernd hinzu, dass Arbeitgeber sich aber trotzdem darüber im Klaren sein sollten, dass die Kenntnisse der einen oft auf Kosten der anderen gehen: „Es ist fast unmöglich, beide gleich gut zu beherrschen”.

Unsere Prognose


Apps sind derzeit im Kommen – ist es aber auch möglich, dass die Blase irgendwann platzt? So wie es aussieht jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. „Wir müssen aufhören, bei dem Begriff „Mobil“ nur an Mobiltelefone zu denken”, betont Cerdan. „Mobil“ ist nicht nur ein Objekt, sondern auch eine simple tragbare Verbindungsmöglichkeit. Es ist  Google Glass, es ist iWatch, es ist  Nike+ Fuelband. Wir sprechen über eine Welt mit „Android in Ihrem Kühlschrank”, in der die Mobil-Kultur nahtlos in unseren Alltag integriert ist”. Das Potenzial für daraus entstehende neue Arbeitsplätze ist laut Cerdan „enorm“. „Und in naher Zukunft werden wir eine ganze Armee von  Big Data Consultants  benötigen, um die Zahlen, die die Systeme produzieren, zu bewältigen.”  Aber immer mit der Ruhe. Dies ist ein anderes Thema. Eines, mit dem wir uns in einem zukünftigen Artikel näher beschäftigen werden.

Was genießt Cerdan beim Entwickeln von Apps am meisten? „Es ist vielseitig“, sagt er, und es blitzt auf in seinen Augen. Mit einer minimalen Investition, die ein Entwickler für den Einstieg benötigt, und Informationen, die überall im Web frei zu bekommen sind, hat wohl jeder die Karten selbst in der Hand. Wie möchten Sie Ihre ausspielen?

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2 Gedanken zu „Wie werde ich: App-Entwickler?

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